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Gramatyka opisowa
Linki: http://hypermedia.ids-mannheim.de/index.html http://hypermedia.ids-mannheim.de/pls/public/sysgram.ansicht?v_typ=d&v_id=244 http://www.fphil.uniba.sk/~bystricky/Morphologie-Seminar.htm http://www.dlc.fi/~michi1/uebungen/gra.htm
·
Tätigkeitswort,
Zeitwort ·
Das Verb meint einen Vorgang oder einen
Zustand und legt einen Zeitpunkt fest. (bezeichnet den Zeitpunkt des
Geschehens) ·
Es ist das einzige Wortklasse, deren Elemente
konjugiert werden können, d.h. in Person, Numerus, Tempus, Genus, Modus
verändert werden können. Klassifizierung der Verben nach
semantischen Kriterien (Verbgruppen) 1. Zustandsverben – drücken
einen Zustand, ein Bestehen, ein Sein, ein Beharren, eine (Ruhe)lage aus.
Bezeichnet, was als Bleibendes, nicht Veränderndes. Das Subjektiv ist statisch
aber dabei tätig oder der Zustand bleibt gleich. Das „sein“ ist zu einem bestimmten Zeitpunkt mit
einem Subjekt verbunden 2. Vorgangsverben –
bezeichnen einen Vorgang, eine Veränderung, einen Prozess, den das Subjekt an
sich erfährt und der das Subjekt in seinem Zustand verändert. Das Subjekt ist
aktiv, aber nicht tätig. 3. Tätigkeitsverben – drücken
aus, dass ein tätiges Subjekt in aktiver Weise etwas tut, eine Handlung
ausführt. Das Subjekt ist aktiv und tätig. Die Valenz des Verbs (Wertigkeit) Die Valenz sagt uns,
welche Anzahl von Ergänzungen das Verb ordert. (0-4, nullwertig, einwertig…) ·
Es donnert. –
nullwertig. „Es“ – ein grammatikalisch
formales Objekt hat keine semantische Bedeutung. Wir können nicht fragen: ·
Ich arbeite –
einwertig. Ich – Subjekt (andere: sitzen, stehen, schlafen, tanzen, laufen) ·
Ich höre Musik. Ich brauche einen
Kuli. – zweiwertig (andere: nehmen, sehen, helfen) ·
Ich verbringe den Urlaub am Meer. Ich gebe einer Person das Geld. –
dreiwertig (andere: leihen) ·
Er macht mir die Aufgabe klar. – vierwertig. Klassifizierung der Verben nach
syntaktischen Kriterien 1. Nach dem Verhältnis der Verben zum
Objekt ·
Transitive
Verben (zielende Verben) stehen mit einem akkusativen
Objekt. Sätze mit transitiven Verben können in einem passivischen Satz
transformieren. ·
Intransitive
Verben (nicht zielende) haben kein akkusatives Objekt, aber
Objekten können in anderen Fällen auftreten: ·
Dativobjekt: z.B. Ich glaube dir. Ich begegne meiner
Schwester. ·
Genitivobjekt: z.B. Wir gedenken der Toten. ·
Präpositionalobjekt: z.B. Ich gehe durch den Wald. Ich denke an meine Freundin. Die Passivtransformation ist nicht immer möglich und
wenn möglich ist, haben wir mit dem unpersönlichen Passiv zu tun. z.B. Ich helfe meiner Schwester. = Es wird meiner Schwester
geholfen. ·
Absolute Verben – brauchen keine Objekte. ·
Relative
Verben – brauchen mindestens ein Objekt, außer dem
Subjekt. 2. Nach dem Verhältnis des Verbs zum Subjekt
und Objekt ·
echte
reflexive Verben – die mit Reflexivpronomen unlösbare Einheit
bilden. Sie können ohne Reflexivpronomen nicht gebraucht werden: sich befinden, sich erholen, sich beeilen ·
unechte
reflexive Verben – die können ohne Reflexivpronomen auch gebraucht
werden. Die bilden kein Passiv. ·
reziproke
Verben – die drücken eine wechselseitige Beziehung
zwischen mehreren Subjekten und Objekten aus. 3. Nach dem Verhältnis des Verbs zum Subjekt
und Objekt ·
persönliche
Verben – bei denen alle drei Personen (Sprechende,
Angesprochene, Besprochene) als Subjekt treten. z.B. ich schwimme, du schwimmst ·
unpersönliche
Verben – mit dem unpersönliches ‚es’ als Subjekt verbunden (kein grammatischer Subjekt). ‚Es’
bezeichnet die Witterungserscheinungen, Änderungen in Tages-, Jahreszeit. ·
z.B. Es hat keinen Zweck, länger zu warten. – Länger zu
warten hat keinen Zweck. 4. Nach dem Verhältnis der Verben im
Prädikat ·
Vollverben – bilden allein Prädikat
des Satzes z.B. Ich arbeite heute ·
Hilfsverben – (haben, sein, werden) die
zusammen mit dem Infinitiv und dem Partizip II vorkommen und Modalverben · Hilfsverben der Zeit -
haben die Aufgabe ein Verb, mit dem sie in Verbindung trete, in Zeitform oder
bei Passiv, Aktiv zu bestimmen. Dabei verlieren sie ihre eigene Bedeutung o haben -
Vollverb = besitzen -
Hilfsverb der Zeit zur Bildung des Perfekts,
Plusquamperfekts bei transitiven, reflexiven und welchen intransitiven Verben. -
haben + zu + Infinitiv = müssen o sein -
Vollverb mit Substantiv oder Adjektiv -
Hilfsverb der Zeit bei intransitiven Verben
und zur Bildung der Zustandspassiv -
sein + zu + Infinitiv = passive Bedeutung o werden -
Vollverb mit Substantiv oder Adjektiv -
Hilfsverb der Zeit zur Bildung des Futurs und
alle Formen des Vorgangspassiv -
in der Modalverwendung (eine Vermutung,
Forderung) · Modalverben –
sie haben die Aufgabe, die Art des Geschehens zu modifizieren. Sie können Wünsch,
Erlaubnis, Notwendigkeit, Möglichkeit ausdrücken. Aktionsarten des Verbs die Verlaufsweise und
Abstufung des Geschehens, das vom Verb bezeichnet ist Anteilung nach dem zeitlichen
Verhältnis: 1. durative Verben (imperfektive) – sie bezeichnen den Ablauf oder Verlauf des Geschehens
ohne zeitliche Begrenzung, kein Anfang und kein Ende 2. perfektive Verben – bezeichnen ein Geschehen
innerhalb Zeitbegrenzung. Die Handlung ist punktuell begrenzt oder drücken den
Übergang von einem Geschehen zu einem anderen Geschehen aus. - ingressive (inchoative) der Anfang des Geschehens ist akzentuiert. - resultative (egressive) der Abschluss des Geschehens ist akzentuiert. - mutative – bezeichnen einen Übergang von einem Zustand in einem anderen z.B. erkranken, grünen, reifen, fallen - kausative (faktitive) Veranlassen oder ein Bewirken des Übergangs von einem
Zustand in einem anderen bezeichnen (mit Hilfe von 3. Person) z.B. fällen, sprengen, senken, öffnen Anteilung nach dem Modal – ein Verb gegenüber einem anderen Verb durch seiner Bedeutung
ausdrücken. - iterative – die Wiederholung des Geschehens ausdrücken
Das Verb bildet das
Prädikat des Satzes, das im Person und Numerus mit dem Subjekt übereinstimmen –
Kongruenz Die Kongruenz –
die Übereinstimmung von Prädikat und Subjekt im Satz. Das Prädikat ordnet das
Geschehen in der Zeitlichkeit ein. Oft sind die grammatischen
Formen des Prädikats gleich lautend. Der Kontext hilft uns beim Verständnis. 2 Formen des Grundverbs ·
Infinite – sind nicht personengebunden und nicht konjugiert. Sie können nicht allein
das Prädikat des Satzes bilden. ·
Finite – sind personengebunden und konjugiert (personale Formen, konjugierte Formen) Zusammengesetzte
Verbformen Sie drücken die Handlungsverhältnisse der Zeit und
die Handlungsrichtung aus, die durch die einfache Form Präsens, Präteritum
nicht erfasst werden können: Plusquamperfekt, Perfekt,
Vorgangs- und Zustandspassiv, Futur I und II Tempus 1. Einfache Zeitformen: ·
das Präsens -
vergegenwärtigt das Geschehen und sieht von
einem Zeitbezug ab. (nach Vorne oder Rückwärts) -
bezeichnet ein gegenwärtiges Geschehen, auch
wenn der Anfang in der Vergangenheit liegt und das Ende in der Zukunft -
bezeichnet ein zeitlos allgemein gültiges
Geschehen -
bezeichnet ein zukünftiges Geschehen,
besonders wenn das Eintreten des Geschehens mit ziemlichen Sicherheit zu
erwarten ist. -
bezeichnet ein vergangenes Geschehen,
besonders wenn wir mit dem lebhaften Bericht zu tun haben. Als Stilmittel hilft
uns die Gefühle besser auszudrücken – historisches Praesens. -
in Verbindung mit Wörtern wohl, sicher, doch drückt das Präsens
eine Vermutung aus. ·
das Präteritum -
bezeichnet Vergangenheit und hebt sie von der
Gegenwart ab. Die Geschehnisse im Präsens und Präteritum werden nicht
zueinander in Bezug gesetzt. -
Präteritum – Zeit von der Erinnerung oder
Erzählung. Präteritum wird in der gesprochenen Sprache von Perfekt verdrängt. 2. Zusammengesetzte Zeitformen: Sie werden mit den Hilfsverben: haben, sein, werden gebildet ·
Perfekt -
ist in sich abgeschlossen. Der Ablauf des
Geschehens wird nicht in Zusammenhang mit dem Ablauf des anderen Geschehens
isoliert, den dargestellten Vorgang und hat den feststellende Charakter Hauptverwendung: -
als Vorgegenwart – der Vorgang hat die
Wirkungen und Folgen auf die Gegenwart -
als vollendete Gegenwart – keine
Nachwirkungen auf sie Gegenwart oder die Nachwirkungen werden nicht im Betrag
bezogen. -
als Zeitform des Urteils im Bezug auf
aufgeschlossene Vorgänge, deren Vollendung in der Gegenwart liegt. In Form
sachlicher Feststellung gebracht. -
Zukunft auszudrücken (vollendete). ·
Plusquamperfekt
- Vorvergangenheit -
tritt in Verbindung mit den anderen Tempora
der Vergangenheit auf -
bezeichnet ein Geschehen der Vergangenheit
ohne Rücksicht auf -
kann im Nebensatz, Hauptsatz auftreten -
braucht nicht immer ein
Abhängigkeitsverhältnis, kann isoliert sein -
bezeichnet die Zeitstufe der Vorvergangenheit ·
Futur I -
dient zur Bezeichnung der Zukunft -
verwendet man: morgen, im nächsten Jahr, später -
bezeichnet die Vermutung des Geschehens in
der Gegenwart -
bezeichnet einen nachdrücklichen Befehl
(Aufforderung) (scharf gesagt) ·
Futur II -
dient zur Bezeichnung eines Geschehens, das
in der Zukunft schon endet wird -
dient zum Ausdruck einer Vermutung. -
dient zum Ausdruck einer abwertende Frage -
schon, wohl – übernehmen die Rolle der Modalverben Genus des Verbs ·
Aktiv – das Subjekt aktiv ist -
Ein tätiges Subjekt bezeichnet man als Agens. -
weniger häufiger Sätze in aktiv das sind
Sätze, in denn das Ziel der Tätigkeit nicht angegeben ist. ·
Passiv -
Passiv
transitiver Verben -
Passiv intransitiver
Verben Was ist eine
Passivtransformation unmöglich? -
bei Zustands- Vorgangsverben und unpersönlichen
Verben z.B. reifen -
bei den Verben der „haben“-Relation z.B. besitzen,
haben, kosten, enthalten -
bei Verben, die schon eine passive Bedeutung
haben: bekommen, kriegen, erfahren -
wenn das Subjekt ein Teil der Subjekts ist
oder umgekehrt. -
reflexive Verben kein Passiv, weil bei ihnen
Objekt und Subjekt identisch sind -
wenn das Subjekt im zugeschriebene Behandlung
nicht ausführen kann z.B. Der Verlust schmerzt mich. Zustandspassiv – bezeichnet ein Ergebnis oder den Zustand, der auf diese Weise erreicht
wurde. z.B. Die Ausstellung ist hier eröffnet. (Vollendungs- oder
Vollzugsform) Vorgangspassiv – bezeichnet ein Geschehen, das siech an dem davon Betroffenen vollzieht
oder an ihm vollgezogen wird. z.B. Die neue Schwimmhalle wird heute eröffnet.
(Verlaufsform) Ersatzformen des
Passivs (Konkurrenzformen des Passivs): Sie haben die Bedeutung des Passivs, aber sehen
nicht genauso aus. -
Streckformen (Funktionsverbgefüge) -
Verbindung mit bleiben, geben, gehen, sein + zu + Infinitiv -
Verben wie erhalten, bekommen + Partizip II -
Verwendung des Reflexivs -
Aktivische Sätze mit man als Subjekt Absolute und Relative Zeitbedeutung absolute = allein
stehend, unabhängig, relativ = bezüglich ·
Absolute – Ein absoluter Gebrauch der Tempora – in den selbstständigen einfachen
Sätzen (wenn die Wahl des Tempus nur von der objektiven Zeit, vom Sprechakt und
der Perspektive des Sprechers, nicht aber vom Kontext und von einem anderen
zeitlichen Geschehen abhängig ist.) ·
Relative + Ein relativer Gebrauch der Tempora – in den Nebensätzen. Regeln: Modus (die
Aussageweise) Der Modus drückt die Einstellung zur Realität aus.
Der Sprecher äußert diese Einstellung nach verschiedenen Aspekten ein
umfangreiches modales System zu dem gehören: ·
Modi des Verbs ·
Modalwörter/Modalitätsadverbien: sicher,
leider, kaum, gewiss, vielleicht ·
Modale Hilfsverben: sollen, müssen ·
Modalgebrauchte Vollverben: lassen, brauchen,
pflegen Modi dienen zur Bezeichnung: der Zeit,
Verhaltensrichtung, der persönlichen Meinung des Sprechers auch zur
Aufforderung und zum Ausdruck bestimmter Urteile oder zum Ausdruck von
Tatsachen Modalverben bezeichnen das Geschehen in seiner
Bedingtheit durch den Willen des Subjekts. Indikativ (die
Wirklichkeitsform, eine neutrale Aussageform) drückt das aus, was vom Sprecher als wirklich
angenommen wird (eine reine Information). Wenn wir von eine erwartete Tatsache sprechen, wenn
etwas unter einer bestimmten Bedingung, Absicht- bestimmt, sicher. Er hat
objektiven Charakter. Die Aussagen sind neutral, allgemein. Konjunktiv (die
Möglichkeitsform) drückt eine Stellungsnahme zum Geltungsgrad der
Aussage aus. Er hat subjektiven Charakter -
Konjunktiv I – indirekte Rede -
Konjunktiv II – Vermutung, Wunsch, Bedingung -
Konditional I – Erwartungsstufe Imperativ drückt Befehl, Warnung, Verbot, Drohung aus. Imperativform verwendet sich an 2. Person Singular
(du), an die 1. Person Plural (wir), 2. Person Plural (ihr), Höflichkeitsform
(Sie) Ist an aktuelle Situation verbunden und steht
außerhalb des Tempus. Sie Zeit spielt keine Rolle. Imperativ dient zum Ausdruck von differenten Arten
von Forderungen – Bitte, Wunsch, Befehl Eine wichtige Rolle spielt die Intonation. Wie man
bildet: -
2. Person Singular – vom Stamm des Verbs –
manchmal fakultativ/obligatorisch +e, ohne Umlaut -
1. Person Plural -
2. Person Plural -
Höflichkeitsform Ersatz des Imperativs: -
Infinitiv als allgemeine Anweisung -
Partizip II als Forderung -
Indikativ Präsens -
Indikativ des Futur I -
3. Person Singular Konjunktiv I (besonders
bei Rezepten) -
haben + zu + Infinitiv -
sein + Infinitiv -
Modalverben -
Substantive -
Adjektive -
Adverbien Infinitive Formen des Verbs Infinitiv – nennt nur den Vorgang ohne Bezug auf Person, Zahl, Modus Das Deutsche kennt 6 Infinitive: 1 einfache, 5 mit
Hilfsverben 1.
Infinitiv Präsens
aktiv (einfach): -en, -eln, -ern. 2.
Infinitiv
Perfekt aktiv: haben/sein + Partizip II 3.
Infinitiv
Präsens passiv 4.
Infinitiv
Perfekt passiv 5.
Satzwertiger
Infinitiv mit zu
(Verbalpräposition) 6.
Infinitive
ohne zu Partizipien Partizip I (Präsens)
·
wird durch Anhängen von –d an den Infinitiv gebildet (aktivische
Bedeutung)
·
Partizip I +zu (passivische Bedeutung) Diese
Konstruktion können wir mit Hilfe eines Adjektivs mit der Endung -bar Partizip II (Perfekt) (ge) + Partizipialstamm + (e)n/(e)t
·
Viele Verben bilden zwei Partizipformen. Das hängt von der
Bedeutung ab. · bei dem Verb werden fehlt bei Passiv das Präfix –ge: worden
·
Isolierte
Partizipien sehen wie Partizipien aus, aber haben keine
Infinitivform
·
Partizipien können von Substantiven gebildet werden
·
Zusammengesetzte Bildung mit dem Substantiv Gebrauch von Partizipien1. Attributive Gebrauch:
·
Partizip I-
aktivische Bedeutung; nur gesprochen; gültig nur für den
Moment, wenn wir sprechen; ist auch für das Substantiv gültig, auf
das es bezogen ist.
·
Partizip II kann attributiv verwendet:
·
Partizip II kann nicht attributiv verwendet:
2.
Adverbiale Gebrauch
3.
Prädikative Gebrauch
4.
Verbale Gebrauch
Präpositionale oder Konjunktionale Gebrauch
· Als Nomen, Dingwort, Nennwort auch genannt · Es benennt Dinge, Sachen, Personen, Abstrakta, Begriffe · Das Substantiv bezeichnet die an einem Geschehen beteiligten Größen in Verbindung mit dem Verb oder als Verwendung der Ergänzung des Verb · Durch die Verwendung eines Nomens kann ein Sprecher einen Gegenstand charakterisieren und dadurch auf ihn verweisen
·
Das Substantiv dient dem Verb zur Bezeichnung der Einsatzstelle des
Geschehens und ist Träger des Geschehens
·
Im passivischen Satz ist das Substantiv das jenige, das vom
Geschehen betroffen ist.
·
Bei den Verben: sein, bleiben, werden wird das
Substantiv der verbalen Aussagen zugeordnet und somit zum Teil
der Prädikat (sogenannte Prädikativum)
·
Im aktivischen Satz bezeichnet das Bewirkte, das Betroffene als
Objekt - Dativobjekt, Akkusativobjekt,
Präpositionalobjekt
·
Als Apposition (Attribut) kann das Substantiv sich mit
einem anderen Substantiv verbinden zu einem neuen Begriff
·
Alle Wortarten können substantiviert werden. Sie sind
dann großgeschrieben mit dem Artikel das.
Arten des Substantivs lassen sich in verschiedene Gruppen anzuteilen:
·
Eigennamen-
bezeichnen die einzelnen Glieder einer Gattung; benennen Einzelwesen
oder Einzeldinge
·
Gattungsname
(Appellative) bezeichnen eine ganze Gattung und die einzelnen
Glieder dieser Gattung
·
Sammelbezeichnungen-
fassen eine Gruppe gleichartige oder ähnliche Größen oder eine
Klasse zusammen
·
Stoffbezeichnungen
– bezeichnen eine Gesamtheit, wo bei der kleinste Teilchen den
gleichen Namen wie die Gesamtheit trägt
·
Abstrakta
Genus des Substantivs (3 grammatische Geschlechte) - Maskulinum (männlich) - Femininum (weiblich) - Neutrum (sächlich)
·
Es gibt keine begrenzte Einstimmung zwischen grammatikalische und
natürliche Geschlechte
·
Wenn es um Berufe geht – Maskulinum, +in – Femininum
Artikel (Geschlechtswort) · Ursprünglich war der Artikel keine Eigenname. · Der bestimmte Artikel wurde aus der Demonstrativpronomen entwickelt. Der unbestimmte Artikel- aus der Zahlwort ein; im Plural- Nullartikel · Der Artikel bezeichnet das grammatikalische Geschlecht und verdeutlicht Numerus und Kasus
·
Der Artikel bezeichnet die Substantivierung den anderen
Wortarten
·
Der Artikel ist unbetont (Unterschied mit Zahlwort, Pronomen)
Der Gebrauch des Artikels hängt von: · der Bedeutung des Substantivs · der Formen des Substantivs · den syntaktischen Verhältnissen · dem entsprechenden Stil
Ein Substantiv wird von den Artikel bestimmt (determiniert) oder unbestimmt (indeterminiert) · Man dekliniert der bestimmte Artikel wie dieser, diese, dieses; der unbestimmte Artikel wie das Zahlwort ein
·
Der bestimmte Artikel weist auf etwas Bekanntes hin.
Der unbestimmte Artikel - auf etwas nicht Bekanntes.
·
Der unb. Artikel tritt man nur bei zahlbaren
Bestimmungen im Singular. Bei den Stoffbezeichnungen steht es nicht.
·
Der unbestimmte Artikel hat kein Plural (es steht im Plural
Nullartikel)
·
In den Verbindungen wie: ein paar, ein wenig bleibt
der unbestimmte Artikel unflektiert.
·
Bestimmte Präpositionen verschmelzen sich mit dem Artikel
Numerus
·
Singulariatanta
(das Singulariatantum) - nur im Singular stehen
·
Pluraliatanta
- nur im Plural stehen
der Kasus (grammatikalische Kategorie) · Er eignet der Wortklasse Substantiv, bestimmt die Rolle des Substantivs im Satz · Die Hauptaufgabe ist die Verdeutlichung der syntaktischen Beziehungen · Jeder Kasus hat mehrere Bedeutungen
·
Wir unterscheiden zwischen:
der Nominativ – Kasus der Nominalflexion; er tritt in der Nominalgruppe als auch in der Verbalgruppe auf.:
·
Subjektnominativ
- In der Nominalphrase scheint der Nominativ
·
Gleichsetzungsnominativ
– dient zur Identitätsbezeichnung und tritt in beide Phrasen
(Nominal- und Verbal-) auf.
·
Freies Nominativ steht außerhalb des Satzverbandes Genitiv – Kasus der Nominalflexion; tritt in der Nominalphrase als in der Verbalgruppe auf.
·
als Genitivobjekt in der Nominalphrase
·
als Genitivattribut in der Nominalphrase Genitiv kann verschiedene Leistungen erbringen:
·
Er dient zur Oberzeichnung der Vorgangträgers
·
Zur Oberzeichnung der Identität
·
Zur Oberzeichnung des Merkmals
·
Zur Oberzeichnung des Vorgangsziels
·
Zur Oberzeichnung Vorgangsumstände
Dativ – Kasus des indirekten Objektivs; 2 Gruppen:
1.
Notwendige indirekte Objekt
2. Nicht notwendige indirekte Objekt (der freie Dativ) 2 Arten:
·
Dativus commodi – der Dativ des Nutzens
·
Dativus ethicus – Dativ der gefühlsmäßigen Anteilnahmen; emotionell
nimmt teil; kein Objekt- nur Personalpronomen der 1. und 2. Person
Akkusativ- gibt Richtung und Ziel des Geschehens am Kasus des effizierten Objekts und des affizierten Objekts; bezeichnet vor allem das direkte Objekt, den Bezugsgegenstand, den Gegenstand, auf den eine Handlung gerichtet ist
·
das effizierte Objekt bezeichnet bewirkte Resultat (Angabe
des Ergebnisses)
·
das affizierte Objekt berührt nur vom Geschehen
·
Der Akkusativ des
Inhalts - wird die Art des Geschehens eingegeben oder das
Resultat (in Gestalt eines inneren Objekts); dient dadurch der
Intensivierung
·
Der Akkusativ drückt auch
räumliche und zeitliche Bestimmung bestimmen
·
Gleichsetzungsakkusativ
- der zweite Akkusativ wird dem ersten inhaltlich gleichgesetzt
Der
absolute Akkusativ - als freie Ergänzung im Satz auftreten;
formal vom Verb abgetrennter Akkusativ; syntaktisch unabhängig. Das
sind elliptische Formen.
- auch Eigenschaftswort, Beiwort genannt 4 Fache Verwendung1. Attributiv verwandt werden · als Beifügung neben dem Substantiv, in der Nähe des Substantivs, unmittelbar mit dem Substantiv vebunden
·
es wird dekliniert. Im Kasus, Numerus, Genus richtet sich der
Adjektiv nach dem Substantiv
·
Adjektive von Lokal- und Temporaladjektive werden nur
attributiv nicht prädikativ gebraucht (dortig, hiesig;
damalig, ehemalig, gestrig, heutig, morgig)
·
Nur attributiv gebrauchte Adjektive, die das Substantiv in Bezug
seiner Herkunft bezeichnen (stoffische oder
geografische)(bleiern, silbern, eisern, hölzern;
bulgarisch, staatlich) 2. Prädikative Gebrauch · Prädikativ gebraucht ist ein Adjektiv, wenn es zusammen mit einem Verb, meist einem Hilfsverb, das Prädikat eines Satzes bilden. · Sie werden nicht dekliniert
·
Bezeichnet in Verbindung mit dem Verb ein Merkmal, das im Satz
bezieht. Entweder kann das Subjekt bezogen sein, d.h. die zu Angabe
eines Merkmals, das für das Subjekt gilt oder das Objekt bezogen
sein d.h. die zu Angabe eines Merkmals, das das Adjektiv angibt · Er ist meist ohne Artikel gebraucht und dann unveränderlich. 3. Adverbiale Gebrauch · bei den Verben zur Kennzeichnung der Art und Weise des Geschehens
·
Dieses Adjektiv bezieht such auf das Verb und wird nicht dekliniert
und unveränderlich 4. Gebrauch zur Kennzeichnung eines weiteren Adjektivs. Unterstreicht.
·
genauen Kennzeichnung des Merkmals
Deklination: · Schwach- nach dem bestimmten Artikel,
·
Stark-
nach dem Nullartikel und dem unbestimmten Artikel, nicht nach dem
Pronomen. Adjektive werden als Attribute stark dekliniert, wenn vor
ihnen nicht steht. Die Deklination stimmt dann bis auf die
Genitivendung Singular in Maskulinum, Neutrum mit Deklination des
Pronomens : diese, überein.
·
Es gibt Adjektive, die nicht dekliniert können (undeklinierte
Adjektive) (auch als Attribute): - Die substantivierte Adjektive werden wie Adjektive dekliniert
Komparation (Steigerung des Adjektivs) (auch Adverbien)- ermöglichst uns ein Vergleich den Werten. Verschiedene Grade einer Eigenschaft werden angegeben.
1)der Positiv (Grundstufe)- Grundform des Adjektivs
2)der Komparativ (Vergleichsform)- Mehrstufe
3)der Superlativ (Höchststufe)- Meiststufe - bezeichnet den
höchsten Grad der Steigerung eines Merkmals
4)der Elativ (absoluter Superlativ) - bezeichnet einen hohen
Grad eines Merkmals ohne dabei eine bestimmte Relation, eine
Bezugsetzung zu etwas, ohne eine Vergleich mit etwas
auszudrücken.
(Gradabstufung) Komparation der Adjektive:
1) zu hoher Grad wird ausgedrückt durch: zu, allzu, über
2) möglichst hohe Grad: so wie
3) der ständig zunehmende Grad: immer + Komparativ, Positiv +
Komparativ oder Komparativ + Komparativ
4) der eingeschränkte Grad- ziemlich, mäßig
Nicht komparationsfähige Adjektive - bezeichnen ein Merkmal, das seiner Natur nach nicht in verschieden starken Graden auftreten kann.
1) von Stoffnamen abgeleitete Adjektive:
2) die eine Zustandsform bezeichnen, zu der ein
Gegensatzbegriff bar ist aber keine Steigerung; Farbadjektive
3) Manche bilden Steigerungsformen und treten in übertragener
Bedeutung auf.
4) die Verfahrensweise angegebene Adjektive, Art und Weise:
5) Zusammengesetze Adjektive
6) die einen superlativischen Charakter haben: · Das Verb wird durch das Adverb näher gekennzeichnet.
·
Es steht als adverbiale Bestimmung bei Prädikat
·
Es kann auch als Attribut ein Adjektiv, Substantiv, Adverb näher
bestimmen · Das Adverb gehört zu den undeklinierenden Wortarten. · Mit Ausnahme bilden sie keine Vergleichsformen. · Adverbien und Präpositionen stehen in vielfachen und engen Wechselbeziehungen.
·
Es ist auf die verbale Aussage bezogen und das Adverb auf das
Substantiv. Das selbe Wort kann entweder ein Präposition oder ein
Adverb sein.
·
als Konjunktionen und adverbiale Bestimmungen. Das selbe Wort kann
entweder eine Konjunktion oder ein Adverb sein.
Arten der Adverbien
·
Lokaladverbien
·
Temporaladverbien
·
Modaladverbien
·
Kausaladverbien
Die Anteilung nach dem Vor- und Bildungsweise (morphologische Kriterien)
·
Ursprungliche
Adverbien
·
Abgeleitete Adverbien mit verschiedenen Wortbildungsmitteln
gebildet werden:
Komparation des Adverbs (Besonderheiten) · oft- öfter/häufiger- am öftesten/häufigsten · sehr- mehr- am meisten; gern- lieber- am liebsten; bald- eher- am ehesten (zu einigen Adverbien gibt es Komparationsformen, die mit dem Positiv meist nicht stammverwandt sind) · Nur Superlative: meistens, bestens, schnellstens
·
Verbindung mit am, im, aufs: · Es gibt keine Vergleich mehr, sondern nur Verstärkungen
·
Superlative mit: -st ; zu-
Pronominaladverbien· da, hier, wo mit Präpositionen: daran, worin · Sie stehen an Stelle der Verbindung eine Präpositionen mit einem Pronomen
·
Sie stehen für bestimmte Präpositionalgruppen, die entweder
die Funktion eines Objekts oder adverbiale Bestimmung haben. · bezieht sich nur auf Sachen und Begriffe- Substantive oder auf eine Satz oder einen Infinitiv
Sie stehen nicht, wenn ein Attributsatz folgt.
- Es wird auch das Fürwort genannt
Die Anteilung der Pronomen nach syntaktischen Kriterien: 1) Nennende Pronomen : Personalpronomen (reflexive und reziproke), Indefinitpronomen 2) Demonstrative Pronomen: Demonstrativpronomen (im engeren Sinne), Interrogativpronomen (Fragepronomen) 3) Zuordnende Pronomen: Possessivpronomen und Relativpronomen
Das hat viele Funktionen: 1) Artikel z.B. Das Haus wurde gebaut 2) Demonstrativpronomen, wenn wir es stärker betonen. das= dieses z.B. Das Haus wurde gebaut 3) Relativpronomina z.B. Ein Mädchen, das an der Ecke wohnt, besucht ein Gymnasium.
Welche, welches, welcher: 1) Relativpronomina z.B. Die Bluse, welche ich gekauft habe. 2) Interrogativpronomen z.B. Welches Problem ist zu lösen?
Wer, was: 1) Relativpronomen z.B. Ich weiß, wer heute kommt. 2) Interrogativpronomen z.B. Wer kommt heute?
Personalpronomen- vertritt Personen oder Sachen; substantivisch gebraucht
1)
Reflexivpronomen
– sind Pronomen, die auf das Subjekt des selben Satzes zurückbezieht.
2)
Reziprokpronomen
(wechselbezügliches Pronomen) werden zum Ausdruck des reziproken
Verhältnisses (eine wechselseitige Beziehung zwischen mehreren
Subjekten und Objekten) gebraucht
Possessivpronomen
·
drückt eine Zuordnung des von ihm begleiteten Substantivs zu einer
grammatischen Person aus. · wird vor allem adjektivisch, meist attributiv gebraucht. · Jedem Personalpronomen entspricht ein Possessivpronomen in allen drei Geschlechtern, allen Kasus und Numeri · Die Deklinationsendung des Possessivpronomens bezeichnet grammatisches Geschlecht, Fall, Zahl des Substantivs, das sie begleiten. · In der 3. Person Singular wird das Geschlecht des Besitzers noch nach dem Maskulinum und Femininum unterschieden. (sein und ihr)
·
Die Deklination des Possessivpronomen entspricht dem Deklination den
stark deklinierten Adjektiven. Nur das Genitiv Singular im
Maskulinum und Neutrum bewahrt die alte Form mit –es, -s · Meiste werden attributiv verwendet und dann dekliniert
·
Nur in der Umgangssprache werden sie prädikativ gebraucht
·
Sie werden auch mit dem bestimmten Artikel verwendet und dann
schwach dekliniert
·
Sie können substantiviert werden
Demonstrativpronomen
·
Sie weisen auf Personen oder Sachen hin und treffen dabei eine
bestimmte Auswahl unter mehreren solche Größen. · Sie können substantivisch oder adjektivisch gebraucht werden. Zu den Demonstrativpronomina gehören: · der, derselbe, diese, jeder... · mit Formen der Verstärkungen: eben diese, eben jene... · eine und (derselbe, derjenige)
Der, die, das
·
Sie weisen auf etwas Allgemeines hin- haben verstärkenden Ton
·
Sie haben oft einen erinnernden Charakter, d.h. es nimmt das
Vorhergesagte wieder auf, nur eine Verstärkung von: er, sie, es · Die Deklination des Demonstrativpronomens ist wie des bestimmten Artikels; allein stehen bei substantivischen Gebrauch im Genitiv Singular und Plural, im Dativ Plural ® dessen, deren, derer (erweiterte Formen)
·
deren
weist auf einen vorausgegangenes Substantiv und ist durch ein
Possessivpronomen ersetzbar
·
derer
steht nur als Hinweis auf folgenden Relativsatz und ist durch
derjenige ersetzbar
Diese, jener· Sie sind stärker als der · Diese ist dem Sprecher räumlich und gefühlsmäßig näher liegender als jener · nur stark dekliniert · Diese weist auf die Nähe hin, jener auf die Ferne · Sie werden adjektivisch und attributiv gebraucht
Solche
·
drückt immer eine Beschaffenheit aus
·
Im Singular steht bei solch oft der unbestimmte Artikel. Wenn
der unbestimmte Artikel vor solch steht, dann wird solch
dekliniert, wenn nach – nicht dekliniert · In der Umgangssprache wird solch durch so ein, so was vertreten.
Selber, selbst· Sie sind nicht deklinierbar.
·
In Verbindung mit einem Substantiv oder Pronomen unterstreichen sie
er, dass nur solche Größe ist gemeint und keine andere
Derselbe
·
bezeichnet eine völlige Identität zwischen Personen oder Sachen. Der gleiche
·
bezeichnet bei Personen oder Sachen die Gleichartigkeit, Identität
(Ähnlichkeit); der gleiche kann an der Stelle
gleich kommen
Der jenige
·
hat die Aufgabe aufzuwählen und näher zu bestimmen. Er wird durch
einen Relativsatz fortgeführt, der die Bestimmung dann die Einzelnen
übernimmt
Relativpronomen1) der, die, das 2) welcher, welche, welches 3) wer, was
·
Sie leiten einen Relativsatz ein; sie beziehen über ein Substantiv
oder Pronomen; leiten Attributsätze ein
·
Sie leiten auch Nebensätze ein, die die Funktion eines Subjekts,
Prädikats oder Objekts erfüllen. Ein Nebensatz, das mit dem
Relativpronomen was ist das Prädikativsatz. · Die Deklination des Relativpronomens: welche dekliniert wie diese; wer und was wie der und das
Interrogativpronomen (Fragepronomen) 1) wer, was 2) welcher, welche, welches (Plural: welche) 3) was für einen/eine/ein (Plural: was für ...?) · Sie leisten direkte und indirekte Fragen ein.
·
wer
fragt nach Personen männlicher und weiblicher Geschlecht im Singular
und Plural.
·
was fragt nach Sachen oder Verhalten · Wer und was können nur substantivisch gebraucht werden und stehen immer am Anfang des Satzes. Nur eine Präposition kann vor ihnen stehen: Von wem?
·
Welch
wird gebraucht um eine Auswahl aus eine Menge zu erfragen
·
Die unflektierte Form von welch steht in Ausrufesätze vor
ein und vor Adjektiven:
·
Was für ein
fragt nach Art, Eigenschaften einer Person oder Sache. Im Plural
fällt ein weg. Indefinitpronomen (unbestimmtes Pronomen) · Sie beziehen sich auf Personen oder Sachen, die nicht genau, sondern allgemein bestimmt werden.
·
Die meisten werden in substantivischer oder attributiver Funktion
gebraucht
Nur einige als allein stehende Wörter: eine, jemand, man,
nichts, niemand, welche, irgend+... (zu verstärken) Aufgaben:
·
Die Präpositionen stehen innerhalb des Satzes das abhängige
Substantiv oder Pronomen im Verhältnis zu halten Die Zuordnung der Präpositionen:
·
räumliche
Verhältnisse - dienen zur Kennzeichnung des Raumes, der
Richtung; Fragen: wo? woher? wohin? (zu, in, hinter ...)
·
zeitliche
Verhältnisse - dienen zur Kennzeichnung des Zeitpunktes oder der
Dauer; Fragen: wann? seit wann? wie lange?
·
kausale, finale
und konzessive;
Fragen: warum? weshalb?
·
instrumental
– geben das Mittel an; Fragen: wodurch? womit?
Im Deutschen gibt es einige Präpositionen, die mehrere
Verhältnisse ausdrücken können.
Die Stellung der Präpositionen· vor dem Wort, auf das sie sich bezeichnen
·
Sie können nachgestellt werden.
·
Manchmal haben die Präpositionen beide Stellungen
·
Zweiteiligen Präpositionen umrahmen das Bezugswort
·
Präpositionen fördern einen bestimmten Kasus. Sie
können aus Substantiven, Partizipien, Adjektiven entstehen
und werden mit Genitiv gebraucht
·
Es entstehen immer wieder neue Präpositionen. Sie
fördern Genitiv aber oft stehen sie mit Dativ, wenn das
Substantiv allein, ohne Artikel steht
Präposition mit einem KasusGenitiv: · abseits, diesseits, jenseits · angesichts · anhand · anlässlich(z okazji) · anstatt/statt, · anstelle · aufgrund · außerhalb · innerhalb, oberhalb, unterhalb · betreffs(odnoœnie), · halber · hinsichtlich(ze wzglêdu) · infolge · inmitten · kraft · seitens(ze strony), · trotz, · um...willen · ungeachtet · unweit · vermöge · während, · wegen, · zugunsten (na korzyœæ)
Dativ: · aus, · außer, · bei, · entgegen(wbrew), · entsprechend · gegenüber, · gemäß(zgodnie z), · mit, · (mit)samt · nach, · nahe · seit, · von, · zu, · zufolge (wed³ug) Akkusativ: · bis, · durch, · für, · gegen, · ohne, · per · pro · um, · wider(przeciwko) Dativ oder Akkusati · ab · außer entlang
· Zahlwörter; sind keine homogene Klasse; beschreiben die Anzahl oder Reihenfolge · Unter dieser Bezeichnung sind Wörter verschiedene Wortklassen vereinigt. Das sind Adjektive, Adverbien usw. · Nach dem semantischen Kriterien lassen sich reine Mengeangaben ihrer Bedeutung nach zu einer semantischen Gruppe zusammenfassen und sie umfassen: Adjektive, Substantive, Adverbien und Wörter mit pronominalen Merkmalen. · Zahlwörter im eigentlichen Sinn sind nur Grundzahlen und aus ihnen leiten sich die anderen Zahlwörter her. · Die Zahlwörter können als Adjektive gebraucht werden, sie geben aber keine Art und Weise, sondern eine Menge an. · Die Grundzahlen sind die Zahlen von 1-12, 100, 1000 und ihre Zusammensetzungen.
·
Die Aufgabe der Numeralien ist das Substantiv genauer nach einer
Anzahl zu bestimmen. Die Zahlwörter können attributiv oder
alleinstehend gebraucht werden · Die Grundzahlen müssen (außer 1) nicht dekliniert werden.
·
Substantivierte
Nummern oder Ziffern werden als Feminina dekliniert
8 Untergruppen der Zahlwörter: 1. Ordnungszahlen – sie haben einen adjektivischen Charakter. Ihrer Form nach sind sie dem Superlativ verwandt, hier wird die Endung –te an die Grundzahlen herangefügt und –ste bei den anderen.
2.
Bruchzahlen-
Ableitung aus den Grundzahlen + Endung –teil
3.
Verteilungszahlen
– man bildet die mit Hilfe von je und Grundzahlen
4.
Vervielfältigungszahlen-
sei werden aus den Grundzahlen und Suffixe –fach, -faltig,
-fältig gebildet. Sie werden als Adjektive, attributiv,
prädikativ und adverbial gebraucht
5.
Aufzahlungswörter-
der Form und Funktion nach sind das Adverbien, für die
charakteristisch ist die Endung –ens
6.
Wiederholungszahlen
– sie werden von den Grundzahlen mit Hilfe der Endung –mal
abgeleitet
7.
Art-
und Gattungszahlen – sie bezeichnen Arten und Gattungen. Sie
werden von den Genitiven der Grundzahlen oder der unbestimmten
Pronomen mit der Hilfe der Endung –lei gegründet
8.
Unbestimmte Zahlwörter-
sie deuten eine Menge ganz allgemein ohne genaue Zahlangabe an. Sie
haben einen durch aus pronominalen Charakter
die Hauptfunktionen · verbinden Satzglieder oder ganze Sätze · verdeutlichen die gedanklichen Beziehungen · Sätze werden aneinander zugeordnet · Nebensätze werden untergeordnet
Arten der Konjunktionen
·
koordinierende
(beiordnende)- verbinden grammatisch gleichwertige Satzglieder oder
Sätze
·
subordinierende
(unterordnende)- verbinden Übergeordnete Sätze mit untergeordneten
·
einige Konjunktionen können sowohl koordinierend als auch
subordinierend stehen
Formen der Konjunktionen · eingliedrige: und, weil, aber, dass · mehrgliedrige: sowohl...als auch, entweder...oder, nicht nur...sondern auch
Konjunktionaladverbien-
zwischen dem Konjunktion und dem Satz: doch, also...
Untergruppen der Konjunktionen nach den semantischen Kriterien: · Adversativ (Bedeutung): allein, aber, jedoch, sondern · Alternativ: oder, entweder...oder, beziehungsweise · Kausal: denn · Kopulativ: und, sowie, nicht nur...sondern auch, sowohl ...als auch/wie auch, weder...noch Modal: · Restriktiv: aber · Spezifizierung: das heißt · Steigernde Wiederholung: und · Substantiv: (an)statt
Unterschiede zwischen Konjunktionen und Präpositionen: · Präpositionen haben eine Kasusforderung, Konjunktionen - nicht · Präpositionen verbinden Wörter und Wortgruppen, Konjunktionen Satzglieder und Sätze · Präpositionen stehen innerhalb der Satzglieder, Konjunktionen außerhalb Satzglieder
Manche Wörter können als Präpositionen und Konjunktionen
gebraucht werden: bis, während, seit, wie, also
Zusammengesetzte Konjunktionen-
die beiden Komponenten sind nicht trennbar, aber eine Trennung ist
manchmal möglich, durch ein Korrelat
Durch Verwendung der ersten Komponente zum Korrelat jedoch unter
Bedeutungsänderung
· Partikeln stellen im Deutschen eine relativ geschlossene Klasse da, die etwa 40 Wörter umfasst. · unter morphologischem Aspekt - nicht deklinierbar, nicht konjugierbar, nicht graduierbar · Die Partikel hat keinen Satzglied Charakter. · Im Unterschied zum Adverb kann die Partikel die erste Position im Satz vor dem finiten Verb nicht allein einnehmen.
·
Im Unterschied zu den Modalwörtern beziehen sich die Partikeln
niemals auf den ganzen Satz, sondern immer auf ein einzelnes Wort
und die Partikel ist nicht mit diesem Wort im Satz verschiebbar und
nicht alleine
·
Modalwörter, Adverbien und Partikeln unterscheiden sich auch
dadurch, dass Modalwörter auf Entscheidungsfragen, die Adverbien auf
die Ergänzungsfragen und die Partikeln auf überhaupt keine Fragen
antworten können.
·
Manche Wörter können sowohl als Konjunktionen als auch als
Partikeln verwendet werden · Unter semantischen Aspekt sind die Partikeln eine Wortklasse, die ein Wort im Satz näher bestimmt, erläutert, spezifiziert oder graduiert, in dieser Funktion drücken sie nur eine gefühlsmäßige Anteilnahme des Sprechers an der Aussage aus.
·
Kombination mehrerer Partikeln im Satz: in einem Satz können
mehrere Partikeln neben einander erscheinen, sie haben dann
bestimmte Reihenfolge
· Sie verneinen den Inhalt der Aussage (den ganzen Satz oder einen Satzteil)
·
Sie sind meistens unflektierbar · Nur niemand und kein können deklinieren.
Auf Grund ihrer verschiedener Position im Satz müssen sie im Deutschen unterschiedlichen Wortklassen zugeordnet werden: 1. Substantivische Pronomina: keiner, niemand, nichts 2. Adverbien: nie, nirgends, niemals 3. Modalwörter: keinesfalls, keineswegs 4. Artikelwörter: kein 5. Satzäquivalente: nein 6. Partikeln: nicht 7. Konjunktionen: weder... noch
Semantische Beschreibung der Negationswörter:
·
Das gemeinsame semantische Kennzeichen aller Negationswörter besteht
darin, dass sie die vereinende Einstellung des
Sprechenden zum Inhalt der Aussage aus. Durch sie kann der gesamte
Satzinhalt vereint werden, und hier sprechen wir von der
Sondernegation oder partiellen Negation Die meisten Negationswörter im Deutschen entstehen durch die Kombination des Negationselement mit einem entsprechenden positiven Wort. Das Negationselement + ein = kein; +Nullartikel= kein; + etwas= nichts
Wesen der Modalwörter: · sie drücken subjektive Einstellung des Sprechers dazu, wie die Dinge in Wirklichkeit sind (Modaladverbien benennen objektive Eigenschaften realer Objekte) · Sie beziehen nicht das objektive Merkmal des Geschehens, wie Adverbien, sondern drücken die subjektive Einschätzung des Geschehens durch den Sprecher aus. · Durch die Modalwörter wird die Stellungsnahme des Sprechers zum Geschehen wiedergeben und nicht die Art und Weise des Geschehens. · Die Stellungsnahme des Sprechenden zur Aussage kann entweder modaler oder emotionaler Art sein. · Die Modalwörter sind mehr als Satzglieder, sie beziehen sich immer auf die Prädikaten, d.h. auf den gesamten Satz. · Die Modalwörter lassen sich in Sätze verwandeln.
Nach der Deklinierbarkeit werden die Modalwörter in zwei Klassen geteilt:
1.
Modalwörter, die nicht attributiv verwendet werden
können. Sie können nicht dekliniert und kompariert werden
2.
Modalwörter, die zugleich attributiv verwendet werden
können. Sie übertreten damit in die Klasse der Adjektive und können
in dieser Stellung dekliniert werden
Syntaktische Beschreibung der Modalwörter: Wie kann man die Modalwörter von den anderen Wortklassen abgrenzen:
·
Die Modalwörter unterscheiden sich morphologisch und in der Stellung
nicht von den der Adverbien
·
Im Unterschied zu den Modaladverbien lassen sich die Modalwörter in
einen übergeordneten Hauptsatz transformieren.
·
Modalwörter können einen selbstständigen Charakter
haben
·
Die Stellung der Negation „nicht“ - sie steht immer vor dem
Modaladverb, aber hinter dem Modalwort
Nach der Wesenbestimmung (semantisch gesehen) lassen sich besondere Klassen der Modalwörter unterscheiden: 1. Modalwörter der Modalität - die Beurteilung der Realität, der Aussage durch den Sprecher: Bestätigung, Einschränkung, Vermutung, Zweifel, Verstärkung 2. Modalwörter der Emotionalität – durch sie wird gefühlsmäßiges Verhältnis des Sprechers zur Aussage aufgeführt; positive Emotionen: Befriedigung, Erleichterung; negative Emotionen: Bedauern
Konkurrenzformen zu den Modalwörter sind andere Möglichkeiten des Ausdrucks der Modalität anzusehen:
1.
Vollverben eines übergeordneten Hauptsatzes
2.
Modalverben
Präpositionalgruppe
Als Satzäquivalente – Wörter, die selbst Sätze sind, die nicht Teil eines Satzes sind. Sie haben einen Satzcharakter. z.B. hallo, pfui, au, pst, ah, ja, nein, danke Es ist schwer Satzäquivalente von Modalwörtern und die Imperativformen zu unterscheiden: Abgrenzung der Satzäquivalente von den Modalwörtern Während die Satzäquivalente ihren selbstständigen Satzcharakter auch in der konkreten Äußerung erkennen lassen, sind die Modalwörter Teile von Sätzen.
Die Satzäquivalente stehen stets
außerhalb des Satzverbandes abgesondert (grafisch durch Komma
markiert) oder isoliert (allein stehend), die Modalwörter
treten dagegen im Satzverband als ein normales Stellungsglied auf: Abgrenzung der Satzäquivalente von den ImperativformenWie die Satzäquivalente erscheinen auch die Imperativformen gewöhnlich als „Einwortsätze":z.B. Geh! Kommt! — Setzen! Aufgestanden! Hilfe!
Unterschied wird erst deutlich, wenn
man die Imperativformen auf ihre Grundstruktur zurückführt, wobei
obligatorisch ein zusätzliches Subjekt
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Indikativ |
Konjunktiv I |
Konjunktiv II |
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Präsens |
Präsens |
Präteritum |
|
Präteritum Perfekt Plusquamp |
Perfekt |
Plusquamp/ Futur II |
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Futur I |
Futur I |
Futur I |
|
Futur II |
Futur II |
Futur II |
Zur Wahl
zwischen Konjunktiv I und II
1)Wenn eindeutige Formen des Konjunktivs I zur Verfügung stehen, sind sie
gegenüber Formen des Konjunktivs II vorzuziehen. Als eindeutig gelten alle
Konjunktivformen, die äußerlich von Indikativ unterscheiden: a) alle Formen des
Verbs sein b) die Singularformen wollen, sollen, müssen, dürfen,
mögen, wissen c) die 3. Person Sing der übrigen Verben mit der Endung –e
2)Wenn sich die Formen des Konjunktivs I nicht von d